SPARKURS BEI WEIHNACHTSGESCHENKEN
Deutsche sparen an Weihnachtsgeschenken
Nachdem die meisten Deutschen bereits 2008 am Weihnachtsbudget sparten, werden die Konsumenten bei ihren Weihnachtsausgaben angesichts der Finanzkrise auch dieses Jahr eher verhalten sein. So lautet die Prognose auf Basis einer aktuellen europaweiten Verbraucheranalyse von Twenga. Demnach planen 48 % genauso viel auszugeben wie im letzten Jahr. Aufschwungstimmung ist nur bei 12 % der Deutschen zu erkennen. Sie sind bereit, in diesem Jahr mehr für Weihnachtsgeschenke auszugeben.
Die Deutschen werden wahrscheinlich bei größeren Anschaffungen eher sparen, für kleinere und mittlere Geschenke wird das Geld aber weiterhin ausgegeben. Laut einer Weihnachtsumfrage der Unternehmensberatung Deloitte wollen 70 % der Deutschen aktiv Preise vergleichen. Die Gesamtausgaben werden gegenüber dem Vorjahr dementsprechend um ca. 2,9 % sinken.
Der Grund hierfür ist vor allem eine immer noch anhaltende Unsicherheit über den Bestand des Arbeitsplatzes. Hinzukommt, dass viele Unternehmen mittlerweile auch kein Weihnachtsgeld mehr zahlen.
Mit einem durchschnittlichen Weihnachtsbudget von 286 EUR liegt Deutschland übrigens unter dem europäischen Durchschnitt von 314 EUR. Mit 400 EUR sind die Briten auch in diesem Jahr wieder am großzügigsten.
Quelle: Twenga 2009, Deloitte 2009
Verfasst von Janna Köster am 11.Dezember 2009 in Allgemein, Research
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E-MAIL STATT WEIHNACHTSKARTE
E-Mail überholt die klassische Weihnachtskarte
Da sich viele Deutsche zu Weihnachten nicht persönlich sehen können, verschicken sie ihre Weihnachtsgrüße immer häufiger mittels neuer Technologien. Während das Festnetztelefon weiterhin vorn liegt (82 %), hat die schnelle E-Mail (75 %) die klassische Weihnachtskarte (34 %) verdrängt und liegt in der Beliebtheitsskala der Deutschen bereits auf Platz zwei. Aber auch kostenlose Internettelefonie (13 %) und Instant Messaging (18 %) und Social Networking Sites (7 %) erfreuen sich steigender Beliebtheit.
Besonders populär sind diese Technologien naturgemäß bei jüngeren Bevölkerungsschichten. So nutzen die 18-24jährigen Instant Messaging, Sprach- und Videoanrufe über das Internet sowie Social Networking-Seiten überdurchschnittlich häufig, um sich fröhliche Weihnachten zu wünschen.
Quelle: YouGov 2008
Verfasst von Janna Köster am 11.Dezember 2009 in Allgemein, Research
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SOCIAL MEDIA
Social Media bleibt weiter einer der wichtigsten Trends
Das explosive Wachstum von Social Networks wie Facebook oder Xing, der Erfolg von der Microblogging Plattform Twitter, die zunehmende Vernetzung von überall und rund um die Uhr, die Veränderung im Konsumentenverhalten hinsichtlich Medienkonsum – eigentlich kann man hier nicht mehr von einem Trend sprechen, sondern von einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel.
Das Wachstum der Social Networks geht weiter rasant voran, wie die unten stehende Grafik zeigt. Vor allem Facebook hat in Deutschland ein großes Wachstum hingelegt, aber auch Xing und wer-kennt-wen sind überdurchschnittlich gewachsen.

Quelle: ComScore World Metrix, Unique Visitors aged 15+
Wir erwarten für 2010 eine weitere Professionalisierung und Einbindung von Social Media-Aktivitäten im Rahmen des klassischen Online-Marketing-Mix. Passend hierzu hat die neu gegründete Fachgruppe Social Media im BVDW auf der dmexco ihren ersten Social Media-Kompass veröffentlicht. Dieser liefert Definitionen und Kennzahlen, geht auf die Veränderung der Kommunikations- und Marketing-Strategien durch Social Media ein und greift Ansätze zur Monetarisierung von Social Media-Plattformen auf.
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Social Media-Strategie.
Kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles Angebot.
Verfasst von Susanne Rieker am 27.Oktober 2009 in Allgemein, Digital
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MOBILE ADVERTISING
Großes Wachstum auf (noch) kleinem Niveau
Wenn es um prozentuales Wachstum geht, braucht auch Mobile Advertising sich nicht zu verstecken: Die Anzahl mobiler Kampagnen hat im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 50 Prozent zugelegt. Die absoluten Zahlen sind allerdings noch ausbaufähig: In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden 360 Mobile-Kampagnen geschaltet. Dies geht aus einer Erhebung des Mobile Advertising Circle (MAC) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) hervor.
Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (Agof) stellte auf der dmexco erstmals Details zur mobilen Reichweitenmessung “mobile facts” vor. Die Markt-Media-Studie wird Reichweiten und Strukturdaten von mobilen Werbeträgern mit grafischer Werbung erheben und ausweisen. Hiervon versprechen sich Vermarkter und Werbungtreibende stichhaltige Gründe, um mehr Geld in Mobile Advertising zu investieren.
Auch wenn der Markt für mobile Werbung noch recht jung ist und sich gerade in der Ausbauphase befindet, der Grundstein für mobile Werbung auf dem Handy ist gelegt. 80 % aller Handys sind bereits heute internetfähig (Trendbarometer TK-Markt 2009). Diese haben einen Internet-Browser, dessen Nutzung durch Flatrates enorm zunimmt. Laut einer Studie von TNS Infratest surfen über 10 Millionen Menschen ab 14 Jahren mit ihrem Handy im Internet oder empfangen und senden E-Mails mit ihrem Mobiltelefon (TNS Infratest Studie zur aktuellen Nutzung des mobilen Internets und seinem zukünftigem Potenzial, September 2008). Mit dem Handy ist man jederzeit erreichbar und kann Daten herunterladen – egal, wo man ist. Der Bedarf nach relevanten Inhalten für mobile Nutzer steigt und damit auch die Chance für Unternehmen und Marken, ihre Zielgruppen mit spezifischen Informationen und Botschaften zu erreichen.
Wir präsentieren Ihnen gerne Cases von erfolgreich umgesetzten Kampagnen im Bereich Mobile Advertising und erstellen Ihnen ein auf Ihre Zielsetzungen zugeschnittenes Angebot.
Kontaktieren Sie uns jederzeit!
Verfasst von Danny von Holdt am 27.Oktober 2009 in Allgemein, Digital
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BEWEGTBILD IM WEB
Das Thema Bewegtbild-Werbung im Web gerät zunehmend in Fahrt.
Gleich 4 Studien wurden auf der dmexco in Köln vorgestellt, die sich mit der Werbewirkung von Video-Ads befassen. So stellte InteractiveMedia die Ergebnisse einer Expertenbefragung und eine Werbewirkungsanalyse zum Thema Video-Ads vor. Nach der Analyse erzielen Bewegtbild-Formate eine längere Verweildauer als TV-Spots. Die Werbeerinnerung bei Pre-, Post- und Tandem-Rolls falle um 60 Prozent höher aus als bei den klassischen 30-Sekündern. Die wachsende Nachfrage spiegelt sich in den steigenden Umsätzen. Diese stiegen laut der BVDW im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 263,7 Prozent an.
Hierdurch ergeben sich für die Werbetreibenden neue Chancen zur Kommunikation mit ihren Kunden. Aktuell werden vielmals die klassischen TV-Spots einfach auch online gezeigt, auf die Stärken des Mediums Online wird hierbei nicht eingegangen. Zukünftig erwarten wir eine deutliche Zunahme von kreativen Lösungen, die die Vorteile von Bewegtbild-Werbung mit der Interaktivität und Dialogfähigkeit des Internets verknüpfen. Mögliche Ansätze sind hier die Erweiterung des TV-Spots um eine Aufforderung an den Konsumenten zu einer Aktion – sei es, die Website des Unternehmens zu besuchen, einen Fragebogen auszufüllen oder weitere Informationen zu dem Produkt innerhalb des Werbemittels abzufragen. Erst dann kann sich Web-TV wirklich zur “Killerapp“ der Medienkonvergenz entwickeln.
Wir unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Strategie im Bereich Bewegtbild-Werbung im Web.
Kontaktieren Sie uns gerne für ein individuelles Angebot.
Verfasst von Brinja Schirrmacher am 27.Oktober 2009 in Allgemein, Digital
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