initiative Newsroom

  • NEUESTE PUBLIKATION

  • KATEGORIEN

  • TAGS



  • NEUESTE ARTIKEL

  • NEWS-ARCHIV

  • 15.April 2014

    Initiative identifiziert mit der Studie „My Screens“ Multiscreen-Nutzertypen

    68 Prozent der Befragten nutzen mindestens einen weiteren Screen beim Fernsehen.

    Die Mediaagentur Initiative veröffentlicht die Auftaktstudie „My Screens“, für die mehr als 1.000 Personen befragt wurden. Die Studienreihe beleuchtet die Parallelnutzung von TV und Zweitbildschirmen. Sie identifiziert vier Nutzertypen: Verweigerer, Selektive, Intuitive und Unersättliche. Die vier Typen unterscheiden sich in Nutzungsintensität und –motivation sowie in der Art der Nutzung ihres Zweitbildschirms.

    Meike Schnoor, Unit Head Research Initiative, erläutert das Vorgehen der Studie: „Wir haben Onliner im Alter von 14-59 Jahren nach Nutzungssituationen und -motivationen befragt. Dabei haben wir die Multiscreen-Nutzung für die Befragten so definiert, dass neben dem Fernseher zusätzlich Geräte wie Tablet, Smartphone oder Laptop parallel verwendet werden. Den Fokus haben wir auf die Untersuchungsgruppe der Onliner gelegt, die die Möglichkeit haben, Multiscreen zu nutzen. Daraus haben wir drei Multiscreen-Nutzertypen, Selektive, Intuitive und Unersättliche identifiziert sowie die Gruppe der Verweigerer. In „My Screens“ beleuchten wir, wie diese Typen ticken und wie sie mit ihren Screens umgehen.“ 68 Prozent der Befragten nutzen mindestens einen weiteren Screen. Laptop (42 Prozent) und Smartphone (36 Prozent) sind stark in der parallelen Nutzung, gefolgt von Desktop PC (21 Prozent) und Tablet (13 Prozent).

    MyScreens_Infografik

    Für eine große Darstellung, bitte auf die Grafik klicken.

    Verweigerer: Konzentration auf ein Medium

    Die Verweigerer vermeiden die Parallelnutzung von TV und Internet bewusst, obwohl sie neben einem TV-Gerät mindestens ein Gerät mit Internetzugang besitzen. Sie zeichnen sich durch eine grundsätzlich niedrige Mediennutzung aus und möchten sich während ihres Medienkonsums nur auf ein Medium konzentrieren. Verweigerer sind grundsätzlich eher skeptische Menschen, die nicht jedem Trend hinterherlaufen. Sie sind in der Regel 40-59 Jahre alt, gehören dem mittleren Einkommenssegment an und sind in beiden Geschlechtern etwa gleich stark vertreten. Dem Segment der Verweigerer gehören ca. 20 Prozent der Untersuchungsgruppe an.

    Selektive: klar begrenzte Parallelnutzung

    Die Selektiven konzentrieren sich auf den Bildschirm, auf dem die Lieblingssendung läuft, nutzen aber parallel zum TV das Internet mit geringer Intensität. TV, Internet und soziale Netzwerke nutzen sie unterdurchschnittlich. TV wird dabei vor allem zur Primetime gesehen. Etwa die Hälfte gibt an, nicht mehr als 20 Prozent der Fernsehzeit parallel vor weiteren Bildschirmen zu verbringen. Die Selektiven greifen nur in bestimmten Situationen zum zweiten Bildschirm, z.B. wenn Werbung läuft oder wenn mit Kindern zusammen persönlich weniger relevante Sendungen geschaut werden. Ihr Top-Parallelmedium neben dem TV ist der Laptop, gefolgt vom Smartphone. Der Second Screen wird zum überwiegenden Teil zur Kommunikation mit Familie und Freunden genutzt. Die Selektiven informieren sich kaum über TV-Inhalte und kommentieren diese selten. Beim Kauf von im TV gesehenen Produkten auf dem Second Screen sind sie äußerst zurückhaltend. Selektive sind vor allem in den Altersschichten 30-59 Jahren vertreten. Sie zeichnen sich durch ein mittleres bis hohes Einkommens- und Bildungsniveau aus und in der Gruppe sind etwa gleich viele Frauen wie Männer. Die Selektiven bilden mit 37 Prozent den größten Part der Untersuchungsgruppe.

    Intuitive: intensive Parallelnutzung

    Die Intuitiven sind aktive Nutzer aller Bildschirme. Sie nutzen TV, Internet und soziale Netzwerke durchschnittlich lang. Anders als die Selektiven lassen sich die Intuitiven stärker von den Zweitbildschirmen ablenken. Jeder zweite Intuitive konzentriert sich auch bei seiner Lieblingssendung sowohl auf die TV-Sendung, als auch auf die Inhalte des anderen Screens. Die Intuitiven greifen vor allem während der Werbung und Scripted-Reality bzw. Casting-Show Formaten impulsiv zu weiteren Screens. Ein Drittel dieser Nutzer sagt aus, dass ihre eigene Parallelnutzung bei über 50 Prozent ihrer Fernsehzeit läge. Drei Viertel der Intuitiven verbringen mehr als 20 Prozent ihrer Mediennutzungszeit an mehreren Screens gleichzeitig. 45 Prozent der Intuitiven nutzen neben dem TV nicht nur einen, sondern gleich zwei zusätzliche Screens, vorrangig Laptop und Smartphone. Die Intuitiven nutzen ihre Zweitbildschirme in etwa gleichen Teilen für Kommunikation und Informationsrecherche. Unterhaltung spielt eine untergeordnete Rolle. Wie auch die Selektiven informieren sich Intuitive kaum über TV-Inhalte und kommentieren diese auch selten. Auch beim Kauf von Produkten, die im TV gesehen wurden, sind sie zurückhaltend. Intuitive sind vorrangig in den jüngeren Altersgruppen zwischen 14 und 39 Jahren vertreten. Frauen und Männer sind in der Gruppe fast gleichverteilt. Die Intuitiven bilden 33 Prozent der Untersuchungsgruppe.

    Unersättliche: interaktive Parallelnutzung auf mehreren Screens

    Die Unersättlichen sind Multiscreener im großem Stil: Ein Drittel verbringt mehr als die Hälfte ihrer Mediennutzungszeit mit anderen Screens. Dabei ist die Nutzung von mehreren Screens stark ausgeprägt. TV, Internet und soziale Netzwerke werden überdurchschnittlich lange genutzt. Bei den Unersättlichen steht der Second Screen klar im Vordergrund. Nur 26 Prozent können sich voll und ganz auf die Lieblingssendung konzentrieren. 85 Prozent der Unersättlichen verbringen mindestens 20 Prozent ihrer TV-Zeit parallel mit anderen Bildschirmen. Fast jeder vierte Unersättliche nutzt neben dem TV sogar drei Screens. Wichtigster Second Screen der Unersättlichen ist im Gegensatz zu den andern Nutzertypen das Smartphone. Für die Unersättlichen sind Nachrichten, Wetter und Wirtschaft- und Politikmagazine die Formate, bei denen sie verstärkt zu weiteren Screens greifen. Werbung kommt für sie erst an vierter Stelle. Darin unterscheiden sie sich deutlich von den anderen Nutzertypen. Die Unersättlichen nutzen ihre Parallelbildschirme in etwa gleichen Teilen für Kommunikation, Informationsrecherche und Unterhaltung. Fast jeder zweite Unersättliche informiert sich auf den Parallelbildschirmen über TV-Inhalte, jeder dritte diskutiert und postet auch darüber. Fast ein Drittel informiert sich auch über Produkte oder Angebote, die er in der Werbung sieht und hat TV-Entdeckungen schon einmal auf dem Zweitgerät gekauft. Unersättliche sind eher männlich und zwischen 20-39 Jahren alt. Die Unersättlichen bilden mit 8 Prozent den kleinsten Part der Untersuchungsgruppe.

    Klaus Laddey, Mitglied der Geschäftsleitung und mitverantwortlich für TV, interpretiert die Ergebnisse: „Die Parallelnutzung neben TV wird durch digitale Screens intensiver und messbarer. Diese Daten nutzen wir als Agentur um Strategieempfehlungen für eine ganzheitliche Werbekommunikation zu entwickeln, die die Werbewirkung maximieren. Mithilfe der Differenzierung in Nutzertypen, lassen sich jeweils individuell auf die Bedürfnisse abgestimmte Strategien entwickeln. Im Gegensatz zum Zapping besteht bei dieser Nutzungsweise eine implizite Aufmerksamkeit für den TV Screen. Dies eröffnet  uns aus Kommunikationssicht neue Möglichkeiten, um die Aufmerksamkeit des Rezipienten durch geeigneten Inhalt trotz Parallelnutzung zu halten oder zurückzugewinnen.“

    Über die Studie

    Initiative stützt sich auf die Ergebnisse der aktuellen deutschlandweiten Auftakt-Studie der geplanten Studienreihe „My Screens“. Als Basis wurden 1.029 Online-Interviews mit Deutschen im Alter von 14-59 Jahren  geführt. Die Studie wird im Rahmen des Initiative-eigenen Connection Panels erhoben und ist halbjährlich geplant.

    Die Studie finden Sie hier: Initiative-Studie “My Screens”



    Verfasst von am 15.April 2014 in Allgemein, Publikationen, Research
    1 Kommentar » | Tags: , ,

    10.April 2014

    Initiative stellt drei Mediaexperten ein

    Die Mediaagentur setzt weiterhin auf langjährige Erfahrung und Kompetenz.

    Im April baut Initiative die Kundenberatung personell weiter aus und stellt drei Mediaexperten ein. Diana Warschow und Catrin Figge-Peters sind ab sofort als Senior-Kundenberaterinnen tätig und Sina Gercken als Kundenberaterin.

    Thorsten Schulz, CEO Initiative: „Wir heißen Diana Warschow, Catrin Figge-Peters und Sina Gercken herzlich willkommen und freuen uns, dass wir so erfahrene Kolleginnen gewinnen konnten. Die Drei werden mit ihren vielfältigen Expertisen unsere hoch qualifizierten Beratungsunits stärken.“

     

    Diana_Warschow_Panorama

    Die Mediaexpertin Diana Warschow ist ab sofort im Team von Evelyn Stegmann tätig. Foto: Initiative

    Diana Warschow war zuvor 16 Jahre bei der Carat Deutschland angestellt. Die gelernte Verlagskauffrau war hier zuletzt Senior Communication Consultant. Neben ihrer Expertise für das Kundengeschäft verfügt Warschow zudem über langjährige Erfahrung und Know-how im Bereich TV- und Funk-Planung. Sie betreute zuletzt Tchibo, Kellogg’s und Pringles.

     

    Catrin_Figge-Peters_Panorama

    Catrin Figge-Peters ist neu an Bord der Initiative und im Team von Tina Espelage tätig. Foto: Initiative

    Catrin Figge-Peters ist seit 25 Jahren in der Medienlandschaft tätig, zuletzt zehn Jahre als freie Beraterin für die content-press KG, Leipzig für verschiedene Verlagshäuser und Verbände. Die Verlagskauffrau und studierte Ethnologin leitete zuvor die  Anzeigenabteilung des Fachzeitschriften-Verlags im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt. Sie startete ihre Karriere in Hamburg als Media-Planerin bei der concept media GmbH. In dieser Funktion betreute sie u.a. OTC- und Spirituosen-Marken sowie Banken.

     

    Sina_Gercken_Panorama

    Sina Gercken unterstützt das Team von Eric Dufour. Foto: Initiative

    Bevor Sina Gercken , 23, zu Initiative kam, war sie bei der Jost von Brandis Service Agentur tätig. Sie verfügt über Erfahrungen im Bereich der klassischen und digitalen Out-of-Home-Mediaplanung und betreute Kunden wie Microsoft, Mövenpick und Ratsherrn.



    Verfasst von am 10.April 2014 in Allgemein, Initiative-Mitarbeiter
    Kein Kommentar »

    3.April 2014

    15 Jahre JIM-Studie

    Unsere Studie des Monats „15 Jahre JIM-Studie“ von mpfs zeigt die Entwicklung der Mediennutzung von Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren in Deutschland über den Zeitraum von 1998 bis 2013.



    Verfasst von am 3.April 2014 in Allgemein, Research
    Kein Kommentar » | Tags: ,

    27.März 2014

    Girls‘ & Boys‘ Day: Junior-Nachwuchs schnuppert bei Initiative

    Girls' und Boys' Day 2014_1 Girls' und Boys' Day 2014_2Der Berufsorientierungstag ist eine bundesweite Aktion, bei der Kinder ab der 5. Schulklasse teilnehmen können.

    13 Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 14 Jahren waren heute bei uns zu Besuch, um erste Einblicke in die Arbeit einer Mediaagentur zu erhalten. Vielen Dank an unsere Schnupper-Forscher und –Mediaplaner. Ihr wart spitze! :)



    Verfasst von am 27.März 2014 in Allgemein
    Kein Kommentar » | Tags:

    25.März 2014

    Atlas: Das Out-of-Home Media Wirkungsbarometer

    Unsere Studie des Monats “Atlas: Das Out-of-Home Media Wirkungsbarometer” von Ströer untersucht die Wahrnehmung und Werbewirkung von Out-of-Home-Werbeträgern im Straßenverkehr.



    Verfasst von am 25.März 2014 in Allgemein, GEO-Marketing, Research
    Kein Kommentar » | Tags: